SU verteilte Notfalldosen auf dem Rendsburger Schiffbrückenplatz

07.11.2019

Ein großer Erfolg war die unentgeltliche Verteilung der Notfalldosen im Juli und Oktober auf dem Schiffbrückenplatz in Rendsburg durch die Kreisvereinigung der CDU-Senioren-Union im Kreis Rendsburg-Eckernförde. Während das Verteilen im Juli unter strömendem Regen stattfand, belohnte das Wetter im Oktober die Mitglieder des Kreisverbandes mit strahlendem Sonnenschein. Insgesamt hatte die CDU-Seniorenvereinigung 400 Notfalldosen eingekauft, die wegen der guten Sache kostenlos verteilt wurden.

Überzeugt von dem Nutzen, dass diese Dosen Leben retten können, unterstützte die Senioren-Union mit dieser Aktion die allgemeine Verbreitung der Notfalldosen. Diese kleine grün-weiße Plastik-Dose mit ihrem grünen Schraubverschluss wird mehr und mehr in ganz Deutschland bekannt. In ihr sollen für den Notfall lebenswichtige Informationen über Krankheiten, Arzneimittel und Telefonnummern von Angehörigen aufbewahrt werden.

Damit im Notfall Rettungssanitäter ohne große Verzögerung im Haushalt eines Erkrankten/Verunglückten an diese Dose gelangen können, ist es wichtig, dass sie sich an einem Ort befindet, den es in jedem Haushalt gibt. Deutschlandweit hat man sich darauf geeinigt, dass der Kühlschrank der geeignetste Platz für die Notfalldose ist. Schon ein mitgelieferter Aufkleber, an der Haustür angebracht, signalisiert dem Sanitäter und Notarzt, dass sie hier in diesem Haushalt alle notwendigen Informationen über den Verunglückten/Erkrankten in der Kühlschranktür finden können.

Notfalldosen

Am Schluss der Verteilaktion präsentierten sich die Verteilenden rund um den leeren Tisch, auf dem und unter dem zu Beginn der Aktion die Notfalldosen hoch gestapelt waren. Von links Christina Bünger, dahinter Wilhelm Petersen, Heinz Zimmermann-Stock, Hans Groth-Jansen, Detlef Göttsche und Lutz Clefsen.

Notfalldosen 2

Notfalldosen 3

Viele kamen, weil sie von der Verteilaktion aus der Zeitung erfahren hatten. Einige wussten schon, wie man mit dem kleinen „Lebensretter“ zu verfahren hat, andere mussten aufgeklärt werden. Den weitesten Kreis zog Hans Groth-Jansen, der einige im Hintergrund auf der Bank sitzende Rendsburger aufklärte.