Am Aschermittwoch 2026 war auch die Senioren Union Aktiv

Großen Anklang fand das jährliche Aschermittwoch – Labskaus Essen der SenU bei den Besuchern.  Der Kreis Vorsitzende Holger Tewes konnte  die stattliche Zahl von über 70 Gästen  im Hotel Alter Landkrug in Nortorf willkommen heißen.

Besonders begrüßt wurde von ihm der Kronshagener Bürgervorsteher Bernd Carstensen und der Landesvorsitzende der Jungen Union Felix Siegmon. Selbst Schnee und Glatteis konnten auch sie  nicht vom  Besuch dieser Veranstaltung abhalten.

Wie gewohnt hielt Tewes seine politische Rede unter großem Beifall der Anwesenden. Neben einem umfangreichen Tableau nicht gelöster politischer Zustände stellte er politische Forderungen an die Landespolitik, von denen er hofft, dass sie ins zukünftige Wahlprogramm der CDU gelangen.

Das Problem der hausärztlichen Versorgung – vor allem im ländlichen Bereich – muss gelöst werden. Um diesen Sachverhalt in den Griff zu bekommen sind bereits 11 Bundesländer dazu übergegangen eine Landarztquote für Medizinstudenten festzulegen. Für Studenten, die sich verpflichten nach Abschluss ihres Studiums 10 Jahre lang als Landarzt zu praktizieren, sollte der Numerus Clausus auf die Note 3 gesenkt werden. Für die Aufnahme des Studiums werden dann neben der Zulassung zu einer Hochschulausbildung zusätzliche berufliche Anforderungen gestellt, wie z.B. eine Ausbildung und Tätigkeit als  Rettungssanitäter, Krankenpfleger u.a. Eine gute Lösung: „Nur Schleswig- Holstein ist nicht dabei!“

Eine andere Forderung bezog sich auf die Kosten der Pflege. Die Kostensituation ist nicht schwierig, sie ist als katastrophal zu bezeichnen. Die Pflegeversicherung reicht bei weitem nicht aus die Pflegekosten für eine stationäre Pflege auszugleichen und deshalb werden erhebliche Zuzahlungen erforderlich.  Über diesen Sachverhalt  sollte man sich nicht erst im Alter Gedanken machen. Zeitige  Eigenvorsorge ist wichtiger denn je.  Die häusliche Pflege muss darüber hinaus eine wesentlich größere Bedeutung erhalten, wobei es auch hier gilt, die Kotenfrage zu lösen.

Felix Siegmon ging in seiner Rede auf die von Tewes aufgeworfenen nicht gelösten politische Zustände ein. Er stellte in vielen wirtschaftlichen und finanziellen Sachverhalten eine Übereinstimmung dar, die zwischen der Jungen Union und der Senioren Union besteht. Ganz besonders stellte er die katastrophalen finanziellen Probleme der Haushalte dar. Die dazu führen, dass der jungen Generation die Verzinsung und Rückzahlung  unverantwortlicher hoher Finanzmittel aufgebürdet wird.

Ein exzellentes Essen und viele gute Gespräche gehörten natürlich auch zum Gelingen dieser Veranstaltung. Deren Qualität von vielen Beteiligten ausdrücklich gelobt wurde.